Im Dorf herrschte seit dem frühen Morgen eine ungewöhnliche Geschäftigkeit.
Nur noch zwei Wochen waren es bis zum jährlichen Dorffest.
Für die Menschen war dieser Tag einer der Höhepunkte des ganzen Jahres.
Familien kamen zusammen, Händler stellten ihre Waren aus, Musikanten spielten auf, und auf dem Marktplatz wurde bis in den Abend hinein gefeiert.
Vor den Fachwerkhäusern wurde gefegt und ausgebessert.
Zimmerleute begannen mit dem Bau der ersten Verkaufsstände. Der Bäcker plante zusätzliche Brote und Kuchen, während der Wirt Tische und Bänke vor seinem Gasthaus prüfen ließ.
Überall waren Hammerschläge, Stimmen und das Knarren schwerer Holzkarren zu hören.
Doch in diesem Jahr sollte das Dorffest nicht nur der Freude dienen.
